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  Selbsthilfegruppe Schlaganfall Neuss-Nord
  Themenabend 01.März
 




Medikamente - Gerinnungshemmer

Referent:
Apotheker Torsten Müller
Elch-Apotheke
Viersener Str. 24
41462 Neuss


Die regelmäßige Einnahme
der verordneten Medikamente ist gerade auch für Schlaganfallpatienten sicherzustellen und zu kontrollieren. Bei folgenden Arzneimitteln ist dies besonders wichtig:
  • Medikamente zur Beeinflussung der Blutgerinnung
  • blutdrucksenkende Medikamente
  • Herzmittel
  • Medikamente zur Beeinflussung des Blutzuckers
Daneben gibt es noch viele andere Medikamente, deren regelmäßige Einnahme erforderlich sein kann. z. B. solche, die Hirnleistungsstörungen entgegenwirken. Am besten ist es, die Medikamente für den Tag oder für die Woche in speziellen Behältern vorzubereiten, sodass man den Überblick behält.

Gerinnungsbeeinflussende Medikamente
Acetylsalicylsäure (ASS)gehört zu den so genannten Thrombozytenaggregationshemmern. Diese Medikamente sorgen dafür, dass sich die Blutplättchen untereinander nicht mehr so leicht verklumpen. So können Gefäßverengungen oder –verschlüsse gehemmt werden. Gerinnungshemmer Die so genannten Antikoagulantien ( Phenprocoumon, Warfarin) hemmen die Blutgerinnung. Ihr Einsatz ist vor allem bei Patienten sinnvoll, die an Herzrhythmusstörungen durch Vorhofflimmern leiden. Die Überwachung des erwünschten Grades an Gerinnungshemmung kann der Patient durch einen einfachen Test selbst durchführen. Wichtig ist hierbei, dass der erwünschte Gerinnungswert regelmäßig gemessen wird. Dies geschieht durch die Bestimmung des so genannten INR- Wertes (International Normalized Ratio). Dieser Wert löst immer mehr den früher gebräuchlichen so genannten Quick- Wert ab, der je nach Labor und Bestimmungsmethode unterschiedlich sein kann und deshalb nicht immer zuverlässig ist. Der Vorteil des INR- Wertes ist zudem, dass bei Reisen und längeren Auslandsaufenthalten die Gerinnungsbestimmung weltweit nach einem identischen Standart gemessen wird. Durch die Antikoagulantien kann das Risiko einer kardialen Embolie und damit das Schlaganfall-Risiko um 50 bis 70 Prozent gesenkt werden.



Die re

 
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